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Neues von der Knowledge Symphony GmbH

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Neue Funktion in unserer Software KnowledgeGUIDE: Anleitungstexte vorlesen lassen mit „Text-to-Speech“

Dezember 2020

Bisher war unser Assistenzsystem für die Ausgabe von Anleitungen auf Bildschirmen oder Tablets optimiert. Zurzeit arbeiten wir an der Ausgabe auf der Datenbrille Realwear HMT-1.
Informationen und das folgende Foto der HMT-1 finden Sie bei Barcotec: https://realwear.at/hmt-1/.

RealWear HMT1 Produkt

Der für den Nutzer sichtbare Bildschirm der HMT-1 ist relativ klein und trotz der eigebauten Lupe muss Text entsprechend groß geschrieben werden, um noch lesbar zu sein. Es passen daher viel weniger Zeichen auf einen Bildschirm. Der Nutzer kann zwar scrollen, was jedoch von der Arbeitsaufgabe ablenken kann.

Screenshot Player Anzeige auf der HMT-1

Als Lösung bietet sich an, dem Nutzer den Textinhalt vorzulesen. Wir möchten für die Autoren diese Funktion ohne größeren Zusatzaufwand nutzbar machen. Alle Texte mit Mikrofon separat einzusprechen wäre grundsätzlich möglich, ist jedoch mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. Daher haben wir jetzt eine automatische Umwandlung geschriebener Texte in gesprochenen Text, sog. „Text to Speech (TTS)“ in unser Autorensystem integriert.

Die Technik hat in den letzten Jahren hier deutliche Fortschritte gemacht, die Stimme klingt natürlicher und nicht nach Roboterstimme. Wir wollten unserem Prinzip treu bleiben, dass bei der Arbeit der Werker keine Internetverbindung benötigt werden soll. Daher haben wir die Spracherzeugung in den Editor verlegt. Intern nutzen wir dafür die Software eines großen Anbieters.

Prinzipiell steht die Spracherzeugung für die meisten Sprachen der Welt bereit. Oft sogar mit mehreren Sprechern zur Auswahl. Neben der Wahl zwischen einer weiblichen oder männlichen Stimme gibt es zusätzlich manchmal noch die Variante „neural“. Hier kommt künstliche Intelligenz zum Einsatz, um eine möglichst natürliche Satzbetonung zu erreichen. Zurzeit unterstützen wir die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Polnisch. Die zu verwendende Sprache und die Auswahl des Sprechers wird in den Einstellungen vom Autor konfiguriert.

Screenshot Text to Speech Konfiguration

Wir testeten die erzeugte Sprache mit Beispielen aus Anleitungen zur Arbeit mit Maschinen. Dabei stellten wir folgende Probleme fest, die wir durch den Einbau spezieller Befehle an die Spracherzeugung lösen konnten:

  • Nach einem Doppelpunkt eine Pause machen.
  • Das Ende eines Absatzes markiert oft das Ende eines Teilschritts. Dort eine längere Pause machen.
  • Aufzählungslisten benennen oft Teilschritte. Nach jedem Teilschritt eine Pause machen.
  • Nach Überschriften eine lange Pause machen.
  • Fett Gedrucktes ist of wichtig. Dieses mit Betonung lesen.
  • In Anleitungen kommen bestimmte Abkürzungen häufig vor. Diese besser aussprechen: „d.h., z.B., 2x“ wird gesprochen als „das heißt, zum Beispiel, zwei Mal“
    Verweise auf Elemente im Bild als solche aussprechen: Aus „(B)“ wird „siehe B im Bild“

Im Software – Editor von KnowledgeGUIDE erstellen Sie als Autor eine Tonspur mit dem Button „Text-zu-Sprache“:

Screenshot Editor mit Button "Text zu Sprache"
Weibliche Sprecherin TTS
Sprachausgabe weibliche Sprecherin
Hier hören Sie das Hörbeispiel für die Sprachausgabe mit der Einstellung „Sprecherin“ (female_neural).
Männlicher Sprecher TTS
Sprachausgabe männlicher Sprecher
So klingt die Sprachausgabe mit der Einstellung „Sprecher“ (male_neural). Klicken Sie, um das Hörbeispiel abzurufen.
Im Player wird dem Werker als Möglichkeit das Abspielen der Sprachausgabe mit dem Button „TEXT LESEN“ angeboten:
Screenshot Player mit Button TEXT LESEN

Der Werker ist nun in der Lage, bei Bedarf die Sprachausgabe aufzurufen und kann auf dem Bildschirm der HMT-1 das dazugehörige Foto in größerem Format betrachten.

Sind Sie an einer Demo oder weiteren Informationen zu unserer Software „KnowledgeGUIDE“ interessiert? Dann nehmen Sie gerne telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf!

 

Unsere Software KnowledgeGUIDE Player als Demoversion auf der RealWear HMT1 – und das sagen unsere Kunden dazu

September 2020

Die Demoversion KnowledgeGuide Player läuft auf der Datenbrille RealWear HMT-1! Erste Anleitungen lassen sich damit abspielen und auch die Sprachbefehle sind nun in deutscher Sprache verfügbar!

Hat ein Mitarbeiter keinen festen Arbeitsplatz an dem er steht oder sitzt, sondern muss zu verschiedenen Maschinen oder an einer Anlage an verschiedenen Orten arbeiten, so braucht er als Assistenzsystem eine mobile Lösung, die er problemlos zu den Einsatzorten mitnehmen und dort nutzen kann. Er benötigt seine Hände zum Arbeiten, so dass er kein klassisches Mobilgerät, wie Smartphone oder Tablet halten kann. Hier bieten sich Datenbrillen an. Sie haben einen Bildschirm, der vom Gestell einige Zentimeter vom Auge entfernt gehalten wird.

Für den industriellen Einsatz ist die Datenbrille HMT-1 von RealWear populär geworden, da sie robust ist (laut Test übersteht sie einen Fall aus 1,5m Höhe auf Beton!), wasser- und öldicht ist und der Akku mehrere Stunden hält. Die Eingabe erfolgt über Sprachbefehle. Sie hat eine zuverlässige Spracherkennung, die durch Geräuschunterdrückung („Noice cancelling“) auch bei lauten Umgebungsgeräuschen oder Maschinenlärm funktioniert und die nicht auf eine Internetverbindung angewiesen ist.  Weitere Informationen zur HMT-1 finden Sie hier bei Barcotec: RealWear HMT1.

Folgende Bilder aus unserem eigenen Archiv und von der Webseite bei Barcotec zeigen die RealWear HMT1:

Datenbrille HMT1 im Einsatz RealWear HMT1 Produkt

 

Im Rahmen des Forschungsprojekts Learn4Assembly portieren wir den Player unserer Software KnowledgeGUIDE auf die HMT-1. Um die technischen Möglichkeiten zu prüfen, haben wir zunächst eine erste Version der Anleitung auf der Datenbrille erstellt. Diese konnten wir bei einem Projektpartner, der Firma Zwetsch, demonstrieren. Die ersten Reaktionen waren positiv. Die Mitarbeiter brauchten etwas Zeit, bis sie die Brille auf sich eingestellt hatten, so dass auch die Ränder des Bildschirms gut zu sehen waren. Brillenträger mit Korrekturgläsern zu Kurzsichtigkeit hatten teils Probleme, das Bild scharf zu sehen. Leicht weitsichtige Personen konnten die Datenbrille ohne Korrekturbrille tragen. Basierend auf den Rückmeldungen der Probenutzer wurden seitdem neue Funktionen entwickelt, z.B. das Einstellen der Schriftgröße zu ermöglichen und dem Nutzer zu erlauben, auf den Textteil oder Bildteil zu fokussieren. In Zukunft soll es auch möglich werden, spontan zwischen der Nutzung von Tablet oder Datenbrille zu wechseln und an der gleichen Stelle der Anleitung weiter zu machen.

Hier ein Screenshot des derzeitigen Stands, ein Schritt aus einer Anleitung, mit Hinweisen zu möglichen Sprachbefehlen oben und unten im Bildschirm, erklärendem Text und einem Foto:

Screenshot Anzeige Datenbrille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom virtuellen zum realen Mitarbeiter – Besuch aus Danzig

August 2020

Im August diesen Jahres haben wir zum ersten Mal unseren Mitarbeiter aus Polen persönlich kennengelernt! Nach über einem Jahr erfolgreicher virtueller Zusammenarbeit war es sehr spannend, einige Tage gemeinsam zu verbringen und sich besser kennen zu lernen. Gemeinsam konnten wir bei unseren Kunden direkt vor Ort technische Probleme schneller beheben als über Screensharing. Auch strategische Diskussionen um die weitere Gestaltung der Software ließen sich am Whitheboard einfacher gestalten als online. Neben dem gemeinsamen Arbeiten standen auch einige Ausflüge im schönen Saarland auf dem Programm. Sehenswert waren unter anderem das Weltkulturerbe „Völklinger Hütte“ genau so wie der „Archäologiepark Römische Villa Borg“ .

Weltkulturerbe Völklinger HütteNils Faltin und Michal Bobrowski

Michal Bobrowski hat davon viele schöne Eindrücke mitgenommen. Gespräche über unsere privaten Interessen und Hobbys, über das Leben in Polen und in Deutschland, über die Familie, Kinder und Urlaubserlebnisse haben unseren Kontakt sehr bereichert. Nun wissen wir von einander ein ganzes Stück mehr, was uns jeweils beschäftigt, begeistert und interessiert. Wir sind als Team ein Stück mehr verbunden und uns menschlich näher, auch wenn der überwiegende Teil unserer Arbeit weiterhin virtuell stattfindet. Zeit ganz real mit einander zu verbringen hat uns allen sehr gut gefallen – und wir sind uns sicher: es wird ein nächstes Mal geben!